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Whitney Houston wird Ende der Woche beigesetzt
Los Angeles - Die verstorbene US-Popsängerin Whitney Houston soll US-Medien zufolge noch in dieser Woche beerdigt werden. Wie der Nachrichtensender CNN berichtete, soll die Bestattung am Freitag oder Samstag in ihrer Geburtsstadt Newark im Bundesstaat New Jersey stattfinden.
Dem TV-Sender NBC zufolge ist die Beerdigung für "Ende der Woche" in Newark geplant. Dagegen hatte die Promi-Webseite TMZ zuvor berichtet, dass Houstons Angehörige die Leiche nach Atlanta überführen wollten. Die Sängerin hatte in der Stadt im Bundesstaat Georgia lange Zeit gewohnt.
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Die Gerichtsmedizin in Los Angeles gab Houstons Leichnam nach einer Autopsie am Wochenende frei, bei der keine Anzeichen für ein Fremdverschulden festgestellt worden waren. Der stellvertretende Leiter Ed Winter sagte allerdings, dass die toxikologischen Untersuchungen noch nicht beendet seien. Die vollständigen Ergebnisse der Autopsie sollen demnach erst in sechs bis acht Wochen öffentlich gemacht werden.
Houston war am Samstag tot in der Badewanne ihres Hotelzimmer in Beverly Hills gefunden worden. Nach Informationen von TMZ hatte die Gerichtsmedizin den Angehörigen mitgeteilt, dass Houston offenbar an einer Mischung aus verschreibungspflichtigen Mitteln und Alkohol gestorben sei. Die Gerichtsmedizin widersprach dem Bericht. "Wir wissen das noch nicht", sagte Winter. Wenn die genaue Todesursache bekannt sei, werde die Gerichtsmedizin die Polizei und Houstons Familie darüber in Kenntnis setzen.
Die Familie der Pop-Legende äußerte sich am Sonntag erstmals zu der "unvorstellbaren Tragödie" des Tods Houstons. "Wir sind durch den Verlust unserer geliebten Whitney am Boden zerstört", hieß es in einer Erklärung. "Wir werden sie sehr vermissen." Houstons Ex-Mann Bobby Brown bat, die Privatsphäre der Familie zu respektieren. "Ich bin zutiefst betrübt über das Ableben meiner Ex-Frau Whitney Houston", zitierte der Nachrichtensender CNN aus einer Erklärung Browns, dessen turbulente Ehe mit der Sängerin im Jahr 2007 nach 15 Jahren geschieden worden war.
Houstons Tod überschattete auch die Verleihung der Grammy-Musikpreise am Sonntagabend in Los Angeles. Mit einem Gebet und der Darbietung des Houston-Hits "I will always love you" verneigte sich die Musikwelt bei der Grammy-Gala vor der verstorbenen Sängerin.
Rapper LL Cool J, der die Gala moderierte, sprach für Houston auf der Bühne ein Gebet. Sängerin Jennifer Hudson trug ganz in schwarz gekleidet Houstons großen Hit "I will always love you" vor.
Mehrere Stars waren wegen des plötzlichen Tods von Whitney Houston in Schwarz gekleidet zu der Verleihung erschienen. Immer wieder drückten Laudatoren und Preisträger auf der Bühne ihren Respekt für die Pop-Diva aus. "An Whitney, die im Himmel ist - wir alle lieben dich", sagte etwa Soul-Legende Stevie Wonder. Die Sängerinnen Alicia Keys und Bonnie Rait beendeten ihren Auftritt mit den Worten: "Whitney, wir werden Dich nie vergessen."
Große Gewinnerin der Grammys war die Britin Adele mit sechs Trophäen, darunter die Auszeichnungen für die beste Single und das bestes Album. Einen erfolgreichen Abend hatte auch die US-Band Foo Fighters, die fünf Grammys abräumte. Der US-Rapper Kanye West holte vier Trophäen. Die US-Folkband Bon Iver wurde als musikalische Neuentdeckung des Jahres ausgezeichnet. Deutsche Bewerber, die in verschiedenen Klassikkategorien nominiert waren, gingen leer aus.
©AFP/Getty Images 2012
Archivfoto: Kevork Djansezian







