Ausbau vom mobilem LTE-Netz kommt zügig voran
Berlin - Der Ausbau der schnellen mobilen Breitbandnetze mit dem LTE-Standard geht so zügig voran, dass bis Jahresende mehr als die Hälfte der Haushalte in Deutschland damit versorgt werden können.
Bereits jetzt könnten etwa 13 Millionen Haushalte die Nachfolgetechnologie von UMTS nutzen, teilte der Branchenverband Bitkom in Berlin mit. Tatsächlich Gebrauch machten von der Technologie bisher gut 150.000 Kunden.
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LTE ist der sogenannte Mobilfunkstandard der vierten Generation. Die Technik erlaubt einen deutlich schnelleren Internetzugang als die bisherigen Mobilfunknetze. Die Technik musste den Vorgaben zufolge zunächst in ländlichen Gegenden ausgebaut werden, in denen bislang kein schneller Internetanschluss etwa per DSL-Anschluss möglich war.
In der ersten Ausbaustufe rüsteten die Anbieter daher diese sogenannten weißen Flecken mit LTE aus. Laut Bitkom ist dies inzwischen in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und in Schleswig-Holstein abgeschlossen.
"Nach der Versorgung des ländlichen Raums wird jetzt der LTE-Ausbau in den größeren Städten fortgesetzt", erklärte Bitkom-Präsident Dieter Kempf. In Düsseldorf, Köln, Frankfurt/Main, München und Berlin sei der Ausbau in vollem Gange, bis Ende des Jahres werde LTE in rund 300 Städten verfügbar sein.
©AFP 2012
Foto: Johannes Eisele






